
Samstag 13:00 Uhr in Schermbeck, am A der Welt und um 16:00 Uhr spielt
auch noch die Deutsche Nationalmannschaft gegen Argentinien. Dazu gefühlte
35 Grad und ein Schiedsrichter dem am Ende der Spielzeit ein Remis wohl
besser gefiel.
Um es kurz zu machen, der Endstand von 13:13 war für den Gastgeber aus
Schermeck ein Punktgewinn. 13 Tore spricht für eine starke Abwehr und gute
Torfrauen, aber 13 Tore spricht auch für einen schlechten Angriff, oder viel
verworfener Siebenmeter und der mangelnde Glaube an die eigen Fähigkeiten.
23:28, so das ernüchternde Ergebnis gegen den Gast aus Gartenstadt. Das
war dann auch gleichzeitig das Aus für die Oberliga im nächsten Jahr. Hatten
sich die Neusserinnen doch so viel vorgenommen, für dieses entscheidende
Spiel gegen Krefeld. Umsetzten konnten sie dies aber leider nur bis zur 15.
Minute, beim Stand von 9:9. Bis zur Halbzeit zogen die Gäste dann auf 16:11
davon. Nach der Pause konnten sich unsere Mädchen nochmal bis auf zwei
Tore heran arbeiten, mussten dann aber auf Grund ihrer schwachen Abwehr
und technischer Fehler die Gäste davon ziehen lassen. Am Ende war
der alte 5 Tore Rückstand wieder hergestellt.
Warum einfach, wenn es auch nervenaufreibend und kompliziert geht. Das
dachten sich auch unsere Mädchen und lieferten sich gegen den Gastgeber
aus Korschenbroich über 50 Minuten ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Gleich zu
Anfang musste man einen 0:3 Rückstand hinter her laufen und brauchte
15 Min. um den ersten Ausgleich zu erzielen. Selbst beim Spielstand von 11:8,
eine Minute vor der Pause und Ballbesitz, gelang es nicht den Vorsprung
aus zu bauen, nein die Neusserinnen kassierten noch das 11:9. Auch die
Ansprache in der Pause brachte nicht den erhofften Erfolg. Durch einfache
technische Fehler und vergebene Chancen kam der Gegner zurück ins Spiel
und führte Mitte der zweiten Halbzeit mit 14:12. Dank einer starken Torfrau
Hannah, die in der entscheidenden Phase mit tollen Paraden das Spiel kippen
konnte, gelang den Neusserinnen der knappe Sieg von 18:16. Fazit ist,
würden unsere Trainingsweltmeister nur 50% ins Spiel mitnehmen, hätten
alle einen sorgenfreien Nachmittag.
Lena in Oslo den Grand Prix gewonnen, der THW Kiel in Köln die Champions
League, nur in der Hammfeld Halle war für die wB1 heute leider nichts zu holen.
Nach einem guten Auftakt und einer 4:1 Führung verloren die Neusserinnen
zusehends den Faden und lagen zu Pause mit 10:15 im Rückstand. Auch nach
dem Seitewechsel fehlte unseren Mädchen die richtige Durchschlagskraft im
Angriff und die Abwehr offenbarte des öfteren große Lücken. Mit 21:32 ging
das Spiel klar an die Gäste aus Biefang.
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